Literatur
Gerhard Fröhlich: »Netz-Euphorien. Zur Kritik digitaler und sozialer Netzwerkmetaphern« (1996)
Verfasst von sgiessmann am Sa, 2008-11-29 15:15. Internet | ArtikelGerhard Fröhlich bereits 1996 publizierter netzkritischer Text ist nach wie vor sehr lesenswert.
Die gedruckte Fassung findet sich in: Gerhard Fröhlich, "Netz-Euphorien. Zur Kritik digitaler und sozialer Netz(werk)metaphern", in: Philosophie in Österreich 1996, Hrsg. Alfred Schramm. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1996, S. 292-306. Online unter: www.iwp.jku.at/lxe/wt2k/pdf/Netz-Euphorien.pdf.
(...) Netze haben als Symbole in verschiedenen Kulturen eine lange Tradition, vor allem als Symbole des Einfangens und Sammelns:
Erhard Schüttpelz: »Ein absoluter Begriff. Zur Genealogie und Karriere des Netzwerkkonzepts«
Verfasst von sgiessmann am So, 2008-01-27 15:25. Akteurs-Netzwerke | ArtikelDer angehängte Artikel im PDF-Format ist erschienen in: Vernetzte Steuerung, Hg. Stefan Kaufmann, Zürich 2007, S. 25-46.
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Im Rückblick auf unsere Zeit – je später, desto mehr – wird man auf ein semantisches Leitfossil stoßen. Die Leute in der Zeit zwischen 1990 und 2010 scheinen geradezu besessen gewesen zu sein von dem, was sie das „Netz“ oder das „Netzwerk“ nannten. Man wird sich fragen, warum gerade jene Zeit vom Begriff und von der Metapher des „Netzwerks“ so besessen gewesen ist. Welches Versprechen, welcher Anspruch, welche Illusion und welche Enttäuschung verbargen sich im „Netz“ der damaligen Zeit?
»Netzwerke. Eine Kulturtechnik der Moderne«
Verfasst von hboehme am Di, 2007-01-02 15:26. Netze und Systeme | SammelbändeNetzwerke. Eine Kulturtechnik der Moderne, Hg. Jürgen Barkhoff, Hartmut Böhme, Jeanne Riou, Köln 2004
Rezension von Steffen Siegel, FAZ vom 26.07.2004, S. 33 - via Perlentaucher
Was nicht vernetzt ist, existiert nicht. So zumindest wird es heute unter dem Eindruck von Computer und Internet suggeriert. Doch die neueste Netzwerktechnik hat viele Vorgeschichten. In drei Jahrhundertschritten 1800 - 1900 - 2000 untersucht der Band ,Vernetzung‘ als Leitmetapher und zentrale Kulturtechnik der Moderne aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen. Neue Tendenzen in Diskursanalyse und Wissenspoetik legen es nahe, nicht-lineare, unsystematische Organisationsformen vernetzungslogisch und -ästhetisch zu denken. Von der Chaostheorie und der Molekularbiologie gehen ähnliche Impulse aus.
Hartmut Böhme: »Netzwerke. Zur Theorie und Geschichte einer Konstruktion«
Verfasst von hboehme am Di, 2007-01-02 15:19. Netze und Systeme | ArtikelDer angehängte Artikel im PDF-Format ist erschienen in: Netzwerke. Eine Kulturtechnik der Moderne, Hg. Barkhoff/Böhme/Riou, Köln 2004, S. 17-36.
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Aus der Einleitung:
„(...) der semantische Kern von ,Netz‘ ist dinglich: das Spinnennetz und das Fischernetz. Netze haben eine natürliche oder technische Genese. Hinsichtlich von Netzen taugt also die systematische Unterscheidung von Natur und Kultur nicht. Sowohl materielle Dinge wie symbolische Objekte können Netze bilden.
Mark Wigley: »Network Fever«
Verfasst von sgiessmann am Di, 2006-09-05 20:18. Architektur | ArtikelWigleys langer Artikel verfolgt ausgehend von einer Begegnung zwischen Buckminster Fuller und Marshall McLuhan das Netzwerk-Fieber ab den 1960er Jahren. Lesenswert!
Grey Room 04, Summer 2001, pp. 82–122. © 2001 Grey Room, Inc. and Massachusetts Institute of Technology
André Guillerme: »Réseau: Genèse d'un mot«
Verfasst von sgiessmann am Sa, 2006-09-02 12:32. Kanalisation | ArtikelEin zusammenfassender Artikel zur französischen Geschichte des Begriffs »réseau« aus den Cahiers de la Médiologie Nr.3, 1997, S. 7-16.
Online als PDF verfügbar.
Sebastian Gießmann: »Netzwerke als Gegenstand von Medienwissenschaft
Verfasst von sgiessmann am Di, 2006-06-27 00:00. ArtikelEin programmatischer Text zur kultur- und medienwissenschaftlichen Netzwerk-Forschung.
Erschienen in: MEDIENwissenschaft 4/2005, S. 424-429. (PDF)
Die Medienwissenschaft, so wird Wolfgang Ernst nicht müde zu betonen, hat einen blinden Fleck: Den Begriff des Mediums selbst. Dies gilt zumal für die in Deutschland nur im Plural vorhandenen vielfältig-heterogen institutionalisierten Medienwissenschaften. Auf diese Art und Weise ist die Disziplin seit etwa 20 Jahren immer wieder in Gründung, selbst wo sich die Zeichen einer Konsolidierung längst ausmachen lassen.
»Netze und Netzwerke. Archäologie einer Kulturtechnik«
Verfasst von sgiessmann am Sa, 2006-06-24 22:17. BücherSebastian Gießmann
Netze und Netzwerke. Archäologie einer Kulturtechnik, 1740-1840
Bielefeld: transcript, 2006 - 13,80 Euro
ISBN 3-89942-438-7
»Verbindungen denken«: Radiointerview zum Buch auf WDR3, »Resonanzen«, 25. September 2006
Inhaltsverzeichnis (PDF)
Kritik in der gedruckten FAZ, 4. August 2006
(Online-Kurzfassung beim Perlentaucher)