Veranstaltungen

Die Verbundenheit der Dinge. Eine Kulturgeschichte der Netze und Netzwerke

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Nachdem bei der Verteidigung der Doktorarbeit prompt das WLAN nicht funktionierte, hat die in Feinarbeit erstellte Prezi auch nicht laufen können. Aber online kann man sie sich jederzeit wieder anschauen, so wie sie eigentlich hätte aussehen sollen. Dass man mit Prezi auch eine Offline-Kopie seiner Präsentation erstellen kann, ist in solch einem Fall wirklich nützlich.

Am 5. Oktober in Frankfurt: AG Daten und Netzwerke nimmt ihre Arbeit auf (Update: Raum steht fest)

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Eine der schönen Eigenschaften der Gesellschaft für Medienwissenschaft, kurz und liebevoll GfM genannt, sind ihre Arbeitsgruppen. Diese werden immer zahlreicher, so wird zur Jahrestagung in Frankfurt/Main neben der AG ›Daten und Netzwerke‹ und die AG ›Medienwissenschaft und politische Theorie‹ gegründet werden.

Das konstituierende Treffen der AG ›Daten und Netzwerke‹ findet am Freitag 5.10.2012, 12-13.30 Uhr statt. [Update] Der Ort steht nun fest: Raum 2.701 im Nebengebäude auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Sechster Workshop Historische Netzwerkforschung

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Vom 18. bis 20. Mai 2012 fand in Dresden der nunmehr sechste Workshop zur Historischen Netzwerkforschung statt. Leider konnte ich selber nicht mit dabei sein. Umso schöner ist, dass Marten Düring vorzügliche Screencasts der Vorträge online gestellt hat. Besonders interessant finde ich den Beitrag von Florian Kerschbaumer, der eine eher epistemologische Herangehensweise gewählt hat. Faszinierend ist dabei auch, dass die naturhistorischen Tableaus, die als frühe Netzwerkvisualisierungen gelten können, mittlerweile auch in Soziologie und Geschichtswissenschaft als solche wahrgenommen werden (hier ein Artikel dazu).

Ansonsten bestätigt sich hier einmal mehr der allgemeine Zug zur Netzwerkanalyse in der Geschichtswissenschaft. Auch wenn ich selber eher an der Historisierung des Netzwerkwissens arbeite, ist die methodische Konjunktur mittlerweile unübersehbar. Ans Herz gelegt seien deshalb insbesondere die Beiträge des Workshops, die auf konkrete Fallstudien setzen (Malte Rehbein, Antonia Landois, Christoph Kudella, Daniel Reupke, Martin Skoeries, Marten Düring). Zur weiteren Einordnung des Forschungsparadigmas empfiehlt sich Matthias Bixlers Beitrag, der einen kritischen Blick auf Verflechtungsanalyse, Historische Soziologie und Historische Netzwerkforschung wirft. Seiner These, dass Historische Netzwerkforschung keine Angelegenheit nur einer einzigen Disziplin sein kann, bleibt noch einiges an Zusammenarbeit hinzuzufügen.

... crosspost ...

Sechster Workshop Historische Netzwerkforschung, Dresden

"Von der Tücke des Objekts – Werkstattgespräche zu theoretischen und methodischen Herausforderungen in der Historischen Netzwerkforschung"

18.-20. Mai 2012 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Dresden

»Wunschmaschine Netzneutralität« auf der re:publica 2011

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Ihr habt gefragt -- und ich nutze die Gelegenheit, das alte Blog mal zu reaktivieren.

Anbei gibt es die Folien zum Workshop »Wunschmaschine Netzneutralität« auf der re:publica XI. Von den Folien bleiben ohne Erklärungen wie so oft... die Bilder. Viel Spaß damit!

Bei Gelegenheit schreibe ich dann noch ein wenig mehr.

»Netzwerke der Moderne«

3. GRADUIERTENTAGUNG
des ZENTRUMS FÜR MODERNEFORSCHUNG
24./25. November 2006 - Universität zu Köln

In seinem Buch Das Netz des Physikers vergleicht Hans-Peter Dürr die Tätigkeit eines Naturwissenschaftlers mit der eines Ichthyologen, eines Fischkundigen, der das Meeresleben erforschen will. Dazu wirft er ein Netz aus, holt es ein und überprüft seinen Fang. Ergebnis seiner Bemühungen sind gesetzmäßige Aussagen über Fische. Im Buch Linked: how everything is connected to everything else von Albert-Lásló Barabási werden Zusammenhänge der Welt so beschrieben, als ob sie selbst Netze wären. Beide Beispiele haben eines gemeinsam. In beiden wird einem Netz bzw. Netzwerk eine Schlüsselaufgabe zugewiesen: Zum einen dient es als methodisches Hilfsmittel, zum anderen als eine Form der Darstellung von als real angenommenen Zusammenhängen.